Zubereitung

Tee richtig zubereiten: Der Kaltauszug

Der neue Trend: Cold-Brew oder Kaltauszug für einen schnellen Teegenuss

Tee richtig zubereiten: Der Kaltauszug
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Der Genuss von Tee ist so vielseitig, wie seine Zubereitungsarten. Frische Kräuter, fertige Teemischungen, Beuteltees, Eistees oder pulverisierte Teesorten unterscheiden sich nicht nur im Geschmack, sondern auch oft in der Art ihrer Zubereitung. Grundsätzlich werden bei Tee die drei unterschiedlichen Zubereitungsarten Aufguss, Abkochung und Kaltauszug unterschieden.

Kaltauszug oder Coldbrew

Empfindliche Pflanzenteile, wie Blüten oder weiche Wurzelteile werden mit dem Kaltauszug zubereitet. Feine, zarte oder anfällige Teegrundlagen würden die Hitzeeinwirkung sonst zerstört. Gerade bei Kräutertees kann Hitze deren gewünschte heilende Wirkung zerstören. Es gibt aber auch Heilkräuter, die leichte Giftstoffe enthalten. Durch den Kaltauszug können sich diese nicht lösen. Das ist beispielsweise bei der Zubereitung von Misteltee der Fall.

Der Kaltauszug ist praktisch ein längeres Einweichen des Tees in kaltem Wasser und wird auch Coldbrew genannt. Besonders gut eignen sich wegen ihrer besser entfaltenden Note vor allem weißer Tee, Früchtetee oder Oolongtee. Auch für Kräutersorten mit vielen temperaturempfindlichen Schleimstoffen, wie beispielsweise Lindenblüten, eignet sich der Kaltauszug bestens.

Die Inhaltsstoffe werden beim Kaltauszug langsam über mehrere Stunden im kalten Wasser gelöst. Im Durchschnitt über eine Dauer von fünf bis acht Stunden. Erst danach wird der Tee auf die gewünschte Trinktemperatur gebracht.

Wer besonders hartes und kalkhaltiges Wasser hat, sollte dieses evtl. vorher abkochen und abkühlen lassen. Es ist aber auch möglich einen Kaltauszug mit stillem Wasser aus dem Handel zuzubereiten.

Jane Vershinin 422483386 / www.stock.adobe.com

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